BdV - Bund der Vertriebenen
BDV

Liebe Besucherinnen und Besucher,

der Tag der Heimat des Bundes der Vertriebenen zählt zu den größten Veranstaltungsreihen in Deutschland. Seit bald sieben Jahrzehnten begehen wir ihn – ausgehend von der Bundesebene über Landesverbände und Landsmannschaften bis in viele der kleinsten unserer Gliederungen. Ich bin stolz und dankbar, dass viele von Ihnen, die sich im BdV ehrenamtlich engagieren, sich Jahr für Jahr daran beteiligen – auch in Zeiten, in denen zivilgesellschaftliches Engagement zwar immer bedeutsamer wird, die Bindung von Mitgliedern an Vereine aber immer schwieriger.

 

In unserem Jahreskalender bleibt der Tag der Heimat eine verlässliche und notwendige Konstante. Er ist der Gedenktag des BdV, an dem wir an Schicksal, Geschichte und Kultur der Heimatvertriebenen und Heimatverbliebenen, Flüchtlinge, Aussiedler und Spätaussiedler erinnern, uns unserer aktuellen Aufgaben vergewissern und unseren Blick auf zukünftige Herausforderungen richten.

 

Bei der zentralen Auftaktveranstaltung in Berlin erhielten wir in diesem Jahr großen Zuspruch von Bundesinnenminister Horst Seehofer. „Europa ist die genialste und die beste Antwort auf das größte Trümmerfeld aller Zeiten. Und deshalb ist Europa auch heute der Schlüssel für die Herausforderungen unserer Zeit“, erklärte er. Damit stellte er sich hinter die schon in der Charta der deutschen Heimatvertriebenen von 1950 angelegte Vision eines freien und geeinten Europas und verband dies nicht nur mit einer Würdigung der Verdienste der Vertriebenen und Spätaussiedler für die Verständigung mit unseren europäischen Nachbarn, sondern auch mit der Bitte, diesen Einsatz fortzusetzen.

 

Für mich zeigen gerade Reden wie diese, wie wichtig es ist, auf politische Partner der Mitte zu setzen, die unserem Schicksal mit Empathie begegnen, unsere Arbeit wertschätzen und gleichermaßen willens wie fähig sind, Anliegen und Ziele gemeinsam mit uns umzusetzen. 

 

Ihr
Dr. Bernd Fabritius