BdV - Bund der Vertriebenen

Liebe Besucherinnen und Besucher,

hinter uns liegt eine interessante Auftaktveranstaltung zum Tag der Heimat des Bundes der Vertriebenen. Lob für unseren bereits mehr als sechs Jahrzehnte währenden Einsatz gab es von Bundesinnenminister Dr. Thomas de Maizière MdB. Ebenso machte er deutlich, wie wichtig es ist, an der Tradition des Tages der Heimat festzuhalten – und sie gleichzeitig behutsam zu modernisieren, um auch zukünftigen Generationen die Themen Heimat, Vertreibung und grenzüberschreitende Verständigung näherbringen zu können. Auf einigen der vielen Folgeveranstaltungen unserer Gliederungen habe ich mich wieder einmal von der Vielfalt unseres gemeinsamen Engagements überzeugen können.

 

Aufgaben und Ziele gibt es nach wie vor reichlich. So habe ich etwa die Forderung nach einem strafbewehrten internationalen Vertreibungsverbot erneuert, mit dem vielleicht zunächst Europa – auch mit Blick auf die Vorgänge auf der Krim – ein Signal an die Weltgemeinschaft senden könnte. Überdies werden wir mit der nun zu bildenden neuen Bundesregierung weiter über die Abmilderung des Altersarmutsrisikos unserer Spätaussiedler verhandeln.

 

Gerade dieser zuletzt genannten Herausforderung müssen wir uns mit ganzem Einsatz stellen, denn wenn wir ehrlich sind, hätten wir uns mehr Vertreter aus unseren Reihen im neuen Deutschen Bundestag gewünscht. Wichtig ist jedoch, dass unser Präsidium mit Vizepräsident Stephan Mayer auch zukünftig im Parlament vertreten ist. Auch hat sich die Arbeitsgruppe Vertriebene, Aussiedler und deutsche Minderheiten der CDU/CSU-Bundestagsfraktion – für uns stets ein verlässlicher Partner – neu konstituiert und den Abgeordneten Eckhard Pols zum neuen Vorsitzenden gewählt. Eine wichtige Kontinuitätsgarantie hat außerdem die Bundesregierung selbst gegeben, als sie die Amtsgeschäfte des Bundesbeauftragten für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten auf Bitten des bisherigen Amtsinhabers Hartmut Koschyk bis zu einer Neubestellung unter einer neuen Bundesregierung an den Parlamentarischen Staatssekretär Dr. Günter Krings übergeben hat. Auf solche Signale gilt es aufzubauen.

 

Ihr
Dr. Bernd Fabritius